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Hirtenspielgruppe Scheer spendet 4.100.- Euro an in Not geratene Menschen

Hirtenspielgruppe-20164.100.- Euro an Spenden konnte die Organisatorin des Angerberger Krippenspiels, Anni Scheer, kürzlich vergeben. Im Rahmen einer kleinen Feier bei der Anni Scheer die Bürgermeister von Angerberg Walter Osl, Angath Josef Haaser und Mariastein Dieter Martinz sowie des Angerberger Altbürgermeister OSR Hubert Osl begrüßen konnte.

Anni Scheer und Regisseur Werner Schwarzenauer ließen in Form eines Rückblickes den Werdegang des Angerberger Krippenspiels Revue passieren. 1989 wurde erstmals die Idee eines Krippenspieles geboren. 1991 wurde der damalige Volksschuldirektor Hubert Osl aufmerksam, er verschaffte der Gruppe den ersten öffentlichen Auftritt, half bei den Proben mit und war Lehrmeister zudem übernahm er ab 1991 auch die Spielregie. So war Hubert Osl bis 1998 Regisseur des Krippenspiels. Von 1999 bis 2004 setzte Hubert Osl als Regisseur aus da er in dieser Zeit das Bürgermeisteramt bekleidete und einfach keine Zeit mehr hatte. 2005 übernahm er aber wieder die Regie und führte bis 2013 die Regiearbeit durch. Auf Grund der Mitgestaltung an dem Neuen Angerberger Dorbuches, wo Hubert Osl die Redaktionsleitung innehatte, legte er die Regieleitung des Angerberger Krippenspiels in jüngere Hände. So wurde Werner Schwarzenauer Regisseur des Krippenspieles und leitete bereits letztes Jahr als Regisseur das Angerberger Krippenspiel das wiederum einen ausgezeichneten Zulauf hatte.

Seit 2003 wird das traditionelle Angerberger Krippenspiel alle zwei Jahre aufgeführt und ist dementsprechend auch ein Publikumsmagnet da das Spiel seit 1999 nicht in einem Saal oder auf einer Bühne sondern im Freien aufgeführt wird, auf dem so genannten Klausner Feld. Zudem wurden ab 2003 lebende Tiere wie Schafe, Esel und eine Kuh beim Spiel eingesetzt was natürlich die Natürlichkeit dieses Spiels unterstrich.

Auch wurde das Angerberger Krippenspiel in Form eines Films auf eine DVD verewigt. Dieser Film wurde an diesem Abend erstmals vorgezeigt und mit frenetischem Applaus bedacht.

Tradition ist es, dass der Reinerlös immer für soziale Zwecke gespendet wird, so auch der Erlös des Letzten Jahres. Dabei wird der Betrag von 4.100.- Euro an fünf verschieden Organisationen bzw. Personen aufgeteilt. 1.000 € gehen diesmal nach Hopfgarten zu einem behinderten Mädchen. Der Angerberger Andreas Messner, Angestellter der Fa. Fohringer in Hopfgarten, ist auf dieses Kind aufmerksam geworden da der Vater des Kindes ein Arbeitskollege von Messner ist, daher diesmal eine Spende die nicht am Angerberg bleibt, so Anni Scheer. Ich, besser gesagt wir alle die bei dem Krippenspiel mitmachen in irgendeiner Form, freuen uns sehr dass wir wieder in Not geratene Menschen einwenig helfen können, so die Initiatorin des Krippenspiels, Anni Scheer.

Zugleich wurde Hubert Osl für seine Unterstützung in all den vielen Jahren, in denen er Regie führte, ein großes Dankeschön gesagt und er erhielt eine geschnitzte Krippe, die aus einem Holzstück von einem heimischen Künstler gefertigt wurde. Hubert Osl wurde damit in die „Krippenspiel-Pension“ entlassen. Ihm konnte man getrost jahrelang als die heimliche Seele des Angerberger Krippenspiels bezeichnen.

Spendenaufteilung:

1.000.- Euro an d. Angerberger Bürgermeister Walter Osl für den Sozialfond der Gemeinde.
1.000.- Euro an d. Mariasteiner Bürgermeister Dieter Martinz für den Sozialfond der Gemeinde.
1.000.- Euro an Andreas Messner, ein Mitarbeiter der Hopfgartner Baufirma Poringer, für ein schwer behindertes Mädchen eines Arbeitskollegen, die spezielle Armprothesen benötigt
600.- Euro an den Obmann des Sozialsprengels Angerberg Uwe Moser.
500.- Euro an d. Angather Bürgermeister für den Sozialfond der Gemeinde.

Bild(er) / Text: Wilhelm Maier (wma)