Zusammenfassung des zweiten Treffen der Arbeitsgruppe "Generationen Wohnen" vom 27.03.2017

Teilnehmer:

  • Ines Rupp (Koordination)
  • Monika Ellinger
  • Reinhold Obermayr (Protokoll)

Verteiler:

  • Teilnehmer
  • Christian Gschösser für DIZ Dropbox

Gliederung der Beiträge zum Thema "Generationen Wohnen"

1. Rahmenbedingungen / Konzept / Allgemeines
2. Bereits bestehende Angebote
3. Bauliche Aspekte / Umgebung
4. Interaktion / Kommunikation
5. Funktionen für Haus der Generationen
6. Finanzierung

Das Protokoll beinhaltet die Besprechungspunkte vom ersten Treffen, das um die Beiträge vom zweiten Treffen ergänzt wurden. Die bereits bestehenden Angebote wurden von Reinhold Obermayr ebenfalls ergänzt (gem. mail vom 2.4.2017)

1. Rahmenbedingungen / Konzept / Allgemeines

  • Es geht nicht nur um „Altenbetreuung“ sondern um das Zusammenleben der Generationen
  • Bestehende, gelungene Objekte besichtigen und Erfahrungen einholen
  • Haus der Generationen als „Sozialzentrum“. Lage im Dorfzentrum in der Nähe von Kindergarten und Volksschule wäre optimal.
  • Ältere Dorfbewohner sind viel zu Hause und würden das Dorfzentrum beleben
  • Flexible Nutzung der Flächen: Der Bedarf für Seniorenwohnungen könnte anfänglich niedriger sein, daher anfänglich mehr Wohnungen als Starwohnungen, später Verschiebung zu Seniorenwohnungen.
  • Der Bedarf für Kinderbetreuung wird künftig noch mehr werden, die Betreuungszeiten der Kinderkrippe werden sich auch auf den Nachmittag ausdehnen.
  • Möglichkeiten von Patenschaften, Leihoma, Leihopa werden gefördert
  • Schaffung weiterer Kommunikationsflächen wo sich die Dorfbürger begegnen können
  • Möglichkeiten für 24h Betreuung schaffen (oder Notfall-Anlaufstelle durch andere Hausbewohner?)
  • Hausmeisterdienste durch andere Hausbewohner

2. Bereits bestehende Angebote (im Dorfzentrum bzw. für Interaktion der Generationen)

  • Gesundheits- und Sozialsprengel
  • Essen auf Rädern
  • Besuchsdienst für Senioren
  • Angerberger Mobil
  • Seniorentreff
  • Seniorenturnen
  • Seniorentanz
  • Cafe Lebensfreude
  • Volkschule
  • Kindergarten
  • Kinderkrippe
  • Kinder Spielgruppe (?)
  • Bücherei Juki
  • Vielfältiges Vereinsleben
  • Veranstaltungszentrum Dreiklee
  • Lebensmittelgeschäft
  • Arztpraxis
  • Apotheke
  • Physiotherapie

3. Bauliche Aspekte / Umgebung

  • Start mit ca. 15 Wohnungen
  • Modulare Erweiterbarkeit sollte möglich sein
  • Lage des Objektes ist ein ganz zentraler Erfolgsfaktor. Langfristiges Denken sollte im Vordergrund stehen (lieber mehrere Jahre später umsetzen, dafür richtig!!).
  • Sozialzentrum sollte unbedingt im Zentrum sein (weniger als 100 m zu Geschäft, Gemeinde, Sakralraum)
  • Ältere Gemeindebürger und Kinder sollen viel in Kontakt kommen können, ältere Personen brauchen aber auch eine „Rückzugsmöglichkeit“
  • Jede Einheit in sich geschlossen, barrierefrei und vollwertig ausgestattet
  • Keine langen Gänge sondern Kommunikationsflächen
  • Spielplatz der Generationen (Motorikpark) für Alt und Jung (nach Vorbild Münster)
  • Spazierwege unterschiedlicher Länge mit Rastmöglichkeiten
  • Verkehrsberuhigung und viele Begegnungszonen im Dorfzentrum
  • Verkehrsanbindung von der dorfabgewandten Seite, dorfzugewandte Seite nur für Fußgänger und Radfahrer
  • Voraussetzungen zur Haltung von Haustieren schaffen (Hund, Katze, etc.)

4. Interaktion / Kommunikation

  • Ältere Gemeindebürger und Kinder von Kinderkrippe sollen viel in Kontakt kommen können, ältere Personen brauchen aber auch eine „Rückzugsmöglichkeit“
  • Cafe im Haus der Generationen als Begegnungszone (oder ganz in der Nähe!)
  • Spielplatz der Generationen (Motorikpark) für Alt und Jung (nach Vorbild Münster)
  • Verkehrsberuhigung und Begegnungszonen im Dorfzentrum
  • Gemeinschaftsraum mit Kochmöglichkeit (für Hausbewohner)
  • Gemeinschaftsgarten (evtl. mit Einbindung der Schule)
  • Entengehege (Entendienst zusammen mit Schülern)
  • Essen in der Volksschule für Senioren ermöglichen (?)
  • Mitanand Stammtisch (in Planung)
  • Zusammenarbeit mit Erwachsenenschule bezüglich Bildungsangeboten
  • Schaffung weiterer Unterhaltungsangebote bzw. Erleichterung Zugang für Senioren

5. Funktionen für Haus der Generationen

  • Wohnung für Senioren
  • Startwohnungen für junge Dorfbewohner
  • Verteilung Seniorenwohnungen / Starwohnungen nach Bedarf
  • Wohnungen unterschiedlicher Größe (eine Person, Paare, Jungfamilie, etc)
  • Räumlichkeiten für Gesundheits- und Sozialsprengel
  • Kinderkrippe, Der Bedarf für Kinderbetreuung wird künftig noch mehr werden
  • Praxis für Physiotherapie
  • Arztpraxis für Allgemeinmediziner
  • Apotheke
  • Cafe für Haus- und Dorfbewohner
  • Möglichkeit einer Tagesbetreuung (keine Pflege) sollte geschaffen werden
  • Wohnmöglichkeit für 24h Betreuung (Startwohnung)
  • Grünflächen, Blumenbeete, Garten

6. Finanzierung

  • Finanzierung über Bauträger?
  • Wohnungen als Mietwohnungen
  • Förderung für Sozialen Wohnbau evaluieren.

Weitere Themen / Aspekte

  • Erhebung über potentielle Mieter durchführen
  • Erhebung über derzeitige Altersbetreuung am Angerberg (Altenheime, Sozialsprengel, private Pflege, 24h Betreuung)
  • Altersstatistik von Angerberg
  • Literatur „Wohnformen im Alter“
  • Abstimmung der Realisierung des „Sozialzentrum“ in Abhängigkeit mit „Gemeindezentrum“ (Ein Neubau des Haus der Generationen/Sozialzentrum Angerberg könnte alle Funktionen, die derzeit im alten Schulhaus untergebracht sind, aufnehmen)
  • Die Entscheidungsfindung für die Lage des Haus der Generationen/Sozialzentrum stellt einen kritischen Erfolgsfaktor für das Projekt dar
  • Minimierung von „Zwischenlösungen“

Nächste Besprechung: Dienstag 4.4.2017, 19:00 h - Kinderkrippe